Bastei und Felsfestung / Burg:
Von den Campingplätzen in Bad Schandau erreicht man die Bastei entweder über Pirna oder über Rathmansdorf & Porschdorf.
Wichtig: Wenn Sie Ihr Navi nach Kurort Rathen schickt, dann den Weg über Pirna einstellen! Im Kurort Rathen gibt es nur eine Personen-Fähre kein Autofähre.
Und auch wenn die Bastei in Rathen ist, möchten Sie vielleicht nicht direkt dort ankommen. Denn der Aufstieg zum Ziel ist steil und dauert ca. 1,5 Stunden.
Der oben erwähnte schnelle Weg führt direkt zum Parkplatz, vom dem man ohne Steigung zum Aussichtspunkt laufen kann. Vor der Bastei gibt es ein großes Hotel, einen Grill-Wurst-Stand, ein Cafe und auch …natürlich nicht kostenlos… Toiletten.
Hat man sich an den vielen Ausflüglern vorbeigedrückt, erreicht man die Bastei.
Es handelt sich dabei um eine Steinbrücke bzw. Felsbrücke, die über die einzelnen hoch ragenden Sandstein-Monoliten gespannt ist. Zum Teil schaut man bis zu 50, 60 Meter in die Tiefe. B bedenkt man, dass diese Brücke hunderte Jahre alt ist, dann ist diese bauliche Leistung noch ein wenig beeindruckender.
Es ist voll auf der Bastei! Die nahe Tschechei, die Nähe zu Großstädten wie Dresden und ein riesiger Bus-Parkplatz tragen dazu bei. Kommen Sie also früh oder abends (also am besten vor oder nach den Bussen).
Am Ende der großen Brücke findet sich dann der Grund für das Bauwerk. Eine Felsenburg, bzw. die Reste der Siedlung aus dem 11 Jhrdt.
Nachdem man in den 1980ern mit archäologischen Grabungen und Vermessungen auf dem Felsplateau begonnen hatte, wurde schnell klar, dass dieser Ort Zufluchtsort in verschiedenen Kriegen war und zum Schutz diente.
Sehr beeindruckend sind die - natürlich später hinzugebauten - stählernen Fußwege zwischen den einzelnen Abschnitten der Burg. Nicht nur, dass diese Übergänge teils 90 Meter hoch sind, man kann auch durch die Stahlkonstruktion nach unten schauen. Nichts für Menschen mit Höhenangst.
Der Eintritt in die Felsenburg der Bastei kostet 1-2 Euro und ist somit eine günstige Investition, wenn man den vielen Besuchern der Brücke kurz entfliehen will.
Uns hat es sehr gefallen. Die Aussicht von da oben auf die geschwungene Elbe, auf die satt grünen Felder und die tiefgrünen Waldhänge der umliegenden Berge waren für einen Stadtmenschen wie mich sehr beeindruckend und beruhigend.
Von Berlin aus erreicht man das Elbsandsteingebirge in max. 2 Stunden Richtung Dresden. Von Dresden ist es nur ein Katzensprung.
Die Region bietet sich also auch als Tagesausflugsziel für ein Kurzreise oder eine Wochenendreise an.




