Sächsiche Schweiz:
Seitdem ich mal ein Bild vom Elb-Sandstein-Gebirge gesehen habe, wollte ich da unbedingt mal hin. Die einzeln aufragenden Steinmonoliten inmitten von grüner Landschaft hatten es mir einfach angetan, das wollte ich mal „im Original“ sehen.
Was mir auch nicht mehr aus dem Kopf ging, war das Bild von Brücken zwischen diesen Steinsäulen. Bis zu unserer Zeit in Neuseeland, wo ich selbst Bungee-Jumping gemacht habe, hatte ich extreme Höhenangst. Auch ein Grund, warum ich die Reise ins die Sächsische Schweiz vor mir her geschoben habe.
Wie das eben so ist: Man bereits erst einmal die ganze Welt und nachdem man dann in Mallorca am Strand saß, in Paris Croissants gegessen und in Kalifornien den Highway No. 1 unsicher gemacht hat, da sucht man sich dann Ziele, die nicht ganz so weit weg sind.
Also machten wir uns auf nach Sachsen. Von Berlin vielleicht 200 Kilometer entfernt, also in kürzester Zeit erreichbar. Wir sind mit dem Auto gefahren, aber wer will, kann natürlich auch mit der Bahn oder dem Flugzeug nach Dresden und sich von dort aus einen Mietwagen nehmen. Per Bus kommt mach auch gut hin.
Die Sächsische Schweiz und das Elbsandstein-Gebirge sind geprägt von der Elbe und dem Naturschutz-Gebiet. Große zusammenhängende Waldgebiete und Wiesenlandschaften bieten Wanderern und Natur-Freaks viel Platz für ihr Hobby. Auf der Elbe und den Seitenarmen und Zuflüssen lässt es sich erstklassig rudern, Kajak fahren und auch Freizeitkapitäne werden hier auf ihre Kosten kommen.
Was in Deutschland irgendwie fehlt, gerade an den Wochenenden, sind örtliche Tourismus-Büros. Wenn man mal für ein paar Tage raus fährt, will man nicht tagelang die Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte oder Auszuflugsziele suchen müssen. Wir jedenfalls nicht. Daher haben wir uns bei unserem Kurztrip auch auf das beschränkt, wovon wir schon gehört hatten, und auf alles, was am Straßenrand noch so zu sehen ist.




